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SiGeKo in Köln – Honorare, Kostenfaktoren und Leistungsumfang

SiGeKo-Leistungen sind nicht wie Standard-LVs austauschbar – der Aufwand hängt von Komplexität, Risiko, Gewerkeanzahl und urbanem Umfeld ab. Bauherren in Köln sollten früh Budget für Vorplanung und Ausführungskoordination einplanen, sobald klar ist, dass mehrere Gewerke auf der Baustelle zusammenarbeiten.

Was gilt rechtlich?

Übliche Honorarmodelle sind Pauschalen pro Phase für Vorplanung und Ausführung, Monatspauschalen bei langen Dauerbaustellen, Stundensätze mit Obergrenze oder Pakete für kleinere Neubauten. Entscheidend ist das Leistungsverzeichnis: SiGe-Plan, Anzahl Begehungen, Einweisungen, Dokumentation, Reaktionszeiten bei akuten Mängeln.

In Köln treiben enge Grundstücke, Fußgänger- und Radverkehr, gleichzeitige Baustellen in der Straße, Abbruch in bewohntem Umfeld, Logistik über Hof oder Krane sowie Nachbarschaftsbeschwerden wegen Lärm und Staub den Aufwand für Abstimmung und Begehungen.

Allgemeine Einflussfaktoren: Anzahl gleichzeitiger Gewerke, Anteil besonders gefährlicher Arbeiten, Tiefgeschoss und Tiefbau, Kran- und Großgerätebetrieb, Zusatz-Gefährdungsbeurteilung, Prüfung vieler Gewerke-Gefährdungsbeurteilungen, Sonderbegehungen nach Unfall oder Behörde, Bestand mit laufendem Betrieb.

Orientierungswerte (generisch, nicht mandatsbezogen): Kleinere Neubauten in NRW liegen für ein Standardpaket häufig im mittleren vierstelligen Nettobereich; innerstädtischer Umbau mit Abbruch und Zusatz-Gefährdungsbeurteilung ist deutlich höher. Eine reine Plan-Pauschale ohne Ausführungskoordination liegt oft unter dem, was Baustellenverordnung und Praxis erwarten.

Umsetzung in der Praxis

Beim Vergleich von Angeboten sollten Begehungszahl, Plan-Versionen, Regelung für Mehrleistungen und Qualifikationsnachweis des SiGeKo (RAB 30) gleich sein. Der günstigste Preis ohne Ausführungsphase ist selten der günstigste Gesamtprojektpreis.

Dokumentierte Begehungen und nachvollziehbare Maßnahmenketten reduzieren Stillstand, Anhalten durch die Berufsgenossenschaft und Gewerkestreit – besonders bei Absturz und Abbruch, siehe Begehung Abbruch.

Leistungsumfang transparent erklärt: Innenausbau-Katalog, Projektverlauf Neubau. Pflicht vor der Kostenfrage: Wann SiGeKo?, Überblick Ratgeber.

Typische Mängel und Vorbereitung

Für ein vergleichbares SiGeKo-Angebot in Köln sollten Bauzeit, Gewerkeanzahl, Anhang-II-Anteil und Begehungsrhythmus schriftlich beschrieben sein – innerstädtische Logistik und Abbruchphasen gehören in die Kalkulation, nicht auf die Schlussrechnung.

Health and Safety+ erstellt SiGeKo-Angebote für Köln und NRW auf Basis von Leistungsverzeichnis und Risikoprofil – nicht pauschal pro Quadratmeter. Leistungen SiGeKo, Honorar-Rechner, Honorar-Orientierung. Kontakt.

Häufige Fragen (FAQ)

Was treibt SiGeKo-Kosten in Köln?
Enge Grundstücke, Abbruch, parallele Gewerke, lange Bauzeit, Anhang-II-Arbeiten, häufige Begehungen und Nachbarschaftsabstimmung – deutlich mehr Aufwand als EFH-Neubau am Stadtrand.
Welche Vertragsmodelle?
Pauschale je Phase, Monatspauschale bei Dauerbaustelle, Stundensätze mit Obergrenze – verbindliche Mengen für Begehungen und Einweisungen festhalten.
Typische Kostfallen?
Angebot nur SiGe-Plan, keine Ausführungsphase, Mehrleistungen ungeregelt, zu wenig eingeplante Begehungen bei wechselnden Subunternehmern.