SiGeKo in Köln – Honorare, Kostenfaktoren und Leistungsumfang
SiGeKo-Leistungen sind nicht wie Standard-LVs austauschbar – der Aufwand hängt von Komplexität, Risiko, Gewerkeanzahl und urbanem Umfeld ab. Bauherren in Köln sollten früh Budget für Vorplanung und Ausführungskoordination einplanen.
Übliche Honorarmodelle: Stundensätze mit Obergrenze (Cap), Pauschalen pro Projektphase (Vorplanung vs. Ausführung), Monatspauschalen bei Dauerbaustellen oder Pakete für kleinere Vorhaben. Entscheidend ist ein klar definierter Leistungsumfang im Vertrag – nicht nur der Nettopreis.
Einflussfaktoren in der Praxis: Anzahl gleichzeitiger Gewerke, Anteil besonders gefährlicher Arbeiten (Anhang II BaustellV), Abbruch vs. Neubau, Nachbarschaft und Verkehr (Köln innerstädtisch), Zusatzleistungen wie übergeordnete GBU, Prüfung von Gewerke-GBUs, Sonderbegehungen.
Orientierungswerte (generisch, nicht mandatsbezogen): kleinere Neubauten in NRW oft im mittleren vierstelligen Nettobereich inkl. SiGe-Plan und vereinbarter Begehungszahl; komplexe innerstädtische Umbauten mit Zusatz-GBU und intensivem Abbruch deutlich darüber; Bestands-/Innenausbau nach Gewerke-Mix und Bauzeitenplan.
ROI: Ein belastbarer SiGe-Plan und dokumentierte Begehungen reduzieren BG-Anhalten, Nacharbeiten und Haftungsstreit – das rechtfertigt das Honorar gegenüber vermeintlich günstigen „Nur-Plan“-Angeboten ohne Koordination vor Ort.
Health and Safety+ erstellt transparente SiGeKo-Angebote für Köln und NRW – Honorar-Rechner, ausführliche Orientierung und Kontakt.